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Geschichte des olympischen Gewichthebens

Ingo Steinhöfel, 1989                        

Das Gewichtheben als Sportart entstand Ende des 19.       Jahrhunderts.
Seit 1896 ist das Gewichtheben – mit Unterbrechungen – Teil der Olympischen Spiele.

Aber was ist denn das olympische Gewichtheben genau?

Das olympische Gewichtheben an sich ist schnell erklärt: Die Athleten treten in verschiedenen Gewichtsklassen gegeneinander an und versuchen, eine mit Gewichten bestückte Langhantel anzuheben, umzusetzen und über dem Kopf in die Luft zu drücken.

Dieser olympische Zweikampf ist in die beiden Kategorien Reißen und Stoßen eingeteilt.

Beim Reißen wird versucht, die Langhantel in einer flüssigen Bewegung vom Boden in die Überkopf-Position zu bringen. Beim Stoßen wird das Gewicht zunächst auf Schulterhöhe abgelegt, um dann in einer zweiten Bewegung über den Kopf gestoßen zu werden.

In beiden Disziplinen ist die korrekte Technik enorm wichtig. So dürfen die Langhanteln lediglich durch Explosivität in die Endposition gebracht werden. Wer beispielsweise versucht, die letzten Zentimeter durch Muskelkraft “nachzudrücken“, wird mit Sicherheit einen ungültigen Versuch erhalten.

So schnell die Grundzüge von Reißen und Stoßen auch erklärt sind, bei der Umsetzung sieht es schon ganz anders aus. Kaum eine Bewegung aus dem Sportbereich kann es in Sachen Komplexität mit diesen beiden Übungen aufnehmen.

Die gesamte Muskulatur muss auf die Sekunde genau funktionieren – ist beispielsweise die Fußstellung nicht perfekt oder kommt die Hüftbeugung zu früh, kann der Lift nicht funktionieren. Nicht umsonst erfordert es jahrelanges Training, um die korrekte Technik erlernen. (Quelle: www.ispo.com)