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Fördert Schießen die Aggressionsbereitschaft?

Ein Sportschütze betrachtet seine Waffe als Sportgerät. Er bekämpft keine Gegner, sondern sieht sein Ziel darin, sich selbst so zu steuern und zu beherrschen, daß höchste Präzisionsleistungen erbracht werden können. Keine der im Deutschen Schützenbund geschossenen Disziplinen verletzt diese Prinzipien. Vom ersten Tag an wird dem Schützen beigebracht seine Waffe nie auf ein lebendes Ziel zu richten. Dies führt dazu, daß erfahrene Schützen richtiggehend eine psychologische Barriere aufbauen, mit einer Waffe niemals leichtfertig umzugehen.

Zudem ist Erfolg in der schwierigen Disziplin des Sportschießens nur mit Selbstbeherrschung und emotionaler Stabilität zu erlangen, Wut und Aggressionen gegenüber Dingen und Personen können die Leistung nur beeinträchtigen.

Kindern ist das sportliche Schießen mit Luftdruckwaffen ab 12 Jahren, unter
qualifizierter Aufsicht gestattet (ab 10 Jahren mit Sondergenehmigung)
Unsere Jugendarbeit konzentriert sich auf die Luftdruckdisziplinen des
Deutschen Schützenbundes. An den Luftdruckwaffen lernt unser Nachwuchs
den gewissenhaften Umgang mit Schusswaffen und deren korrekte
Handhabung.
Wichtigste Eigenschaft eines Sportschützen ist die ausgeprägte Konzentration
auf das Wesentliche (den perfekten Schuss). Gerade Luftdruckwaffen sind in
Sachen “Konzentration” gnadenlose Lehrmeister, da sich selbst der kleinste
Fehler, sei es mental oder physisch, sofort im Schussbild bemerkbar macht
und nicht durch die Ausrüstung kompensiert werden kann.
 
Sportschießen verbessert:
Reaktion
Konzentration
optische Wahrnehmungen
Koordination
Körpergefühle
Ausnahmegenehmigungen für das Schießen unter 12 Jahren
Nach dem neuen Waffenrecht können von dem Mindestalter für das Schießen mit
Luftdruckwaffen Ausnahmen zugelassen werden. Mit dieser Regelung sollen
Nachwuchsarbeit und Leistungssport im Schießsport gefördert werden.
In § 27 Absatz 4 Satz 2 des Waffengesetzes heißt es wörtlich zur Ausnahmegenehmigung:
"Diese soll bewilligt werden, wenn durch eine ärztliche Bescheinigung die geistige und
körperliche Eignung und durch eine Bescheinigung des Vereins die schießsportliche
Begabung glaubhaft gemacht sind."
Da es sich hierbei um eine "Soll-Vorschrift" handelt, hat die Behörde keinen so weiten
Ermessensspielraum mehr, wie sie bei der früheren "Kann-Vorschrift" hatte. Die
Genehmigung muss also nun in der Regel erteilt werden, wenn die Voraussetzungen (d.h.
Bescheinigungen von Arzt und Verein sowie das Einverständnis des/der Sorgeberechtigten)
vorliegen.
Will die Behörde dennoch die Genehmigung verweigern, so muss sie dies für den
vorliegenden Einzelfall ausführlich begründen und auch darlegen, warum es sich gerade hier
um einen Ausnahmefall handelt, für den die Genehmigung nicht erteilt werden kann.
Einzelheiten hierzu sollen zukünftig durch Verwaltungsvorschriften geregelt werden.


Delegierte der Schützenabteilung

Abteilungsleiter: Harry Schrader, Pappelweg 51

Stellvertreter:    Wolfgang Sell, Unterjörn 27

1. Delegierter:    Klaus Daßau, Keplerstraße 13

Stellvertreter:   Horst Klabunde, Rotdornallee 23

 

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